Tipps bei Durchsuchung, Festnahme, Verhaftung

 

Tipps bei Durchsuchung, Festnahme (vorläufige Festnahme oder Verhaftung), Vorladung zur Vernehmung im Raum Frankfurt, Mannheim, Hanau, Wetterau, Wiesbaden, Bad Homburg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Bensheim, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Königstein, Limburg, Ludwigshafen, Frankenthal, Landau, Bad Dürkheim, Worms, Mainz, Alzey, Nidda, Offenbach, Seligenstadt, Weinheim; Bruchsal und Karlsruhe.

 

Erhalten Sie im Raum Frankfurt, Mannheim, Hanau, Wetterau, Wiesbaden, Bad Homburg, Bad Nauheim, Bad Vilbel, Bensheim, Darmstadt, Friedberg, Gießen, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Königstein, Limburg, Ludwigshafen, Frankenthal, Landau, Bad Dürkheim, Worms, Mainz, Alzey, Nidda, Offenbach, Seligenstadt, Weinheim; Bruchsal und Karlsruhe eine Vorladung zur Vernehmung, oder werden Sie festgenommen oder Ihre Wohnung/ Geschäftsräume durchsucht, bedeutet dies stets, dass ein Strafverfahren gegen Sie geführt wird; Sie sich in den Augen der Polizei/ Staatsanwaltschaft also in der Rolle des Beschuldigten befinden.

 

Rufen Sie in solchen Fällen stets SOFORT einen Anwalt/ Verteidiger an. Schweigen Sie bis dahin gegenüber den Ermittlungsbehörden. Bestehen Sie auf Ihrem Recht, mich SOFORT anzurufen. Denn Sie hierzu haben Sie in JEDER Lage des Verfahrens das Recht. Auch haben Sie in JEDER Lage des Verfahrens ein umfassendes Schweigerecht. Niemals darf Schweigen zum Nachteil des Beschuldigten ausgelegt werden.

 

Dieses Schweigerecht bedeutet, dass Sie NIEMALS Angaben zur Sache machen brauchen; sondern lediglich die sog. Angaben zur Person, vgl. § 111 OWiG, also Benennung von Name, Geburtsdatum und Geburtsort, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Anschrift und Beruf. Sobald Sie als Beschuldigter mehr sagen, liegt darin bereits eine Angabe zur Sache, die erfahrungsgemäß sofort gegen Sie verwendet wird. Lassen Sie sich bitte auch niemals seitens der Polizei sodann vordergründig „beiläufig“, also „außerhalb“ der Verhandlung gestellte einzelne Fragen ein. Denn das dort Gesagte wäre dann vollständig zu Ihren Lasten verwertbar!!

 

Bedenken Sie bitte, dass man Ihnen bereits aufgrund Ihrer formellen Rolle als Beschuldiger nicht glauben wird; ganz gleich, wie sehr zu Unrecht beschuldigt Sie sich fühlen. Vielmehr ist gerade dann, wenn Sie sich zu Unrecht beschuldigt fühlen, Ihr Wunsch, Angaben zur Sache zu machen, um in Ihren Augen die Angelegenheit richtig zu stellen, umso verständlicher. Doch befindet sich erfahrungsgemäß gerade derjenige Beschuldigte, der sich zu Unrecht beschuldigt fühlt, in einer emotional noch stärker belasteten Situation. Treffen indes eine emotional derart belastete Situation mit psychologisch (in der Regel!) gut geschulten Vernehmungsbeamten zusammen, sind Missverständnisse vorprogrammiert. Im späteren Verfahren indes würde man sie gegen Sie ausgelegen.