Handel mit BtM

Handel bzw. Handeltreiben mit BtM ist nach ständiger Rechtsprechung des BGH jedes „Eigennützige Bemühen zu verstehen, das darauf gerichtet ist, den Umsatz mit Betäubungsmitteln zu ermöglichen oder zu fördern, selbst wenn es sich nur um eine einmalige oder auch nur vermittelnde Tätigkeit handelt“ (ständige Rechtsprechung des BGH).
Handeltreiben mit BtM umfasst sonach alles absatzorientierte Tun– etwa alle Vorgänge im Zusammenhang mit der Beschaffung und Lieferung von Betäubungsmitteln, Vermitteln von BtM in Erwartung einer Provision, bloßes Anbieten zum Kauf, Beitreibung des Kaufpreises und Geldwäsche von Drogengeld. Handeltreiben mit BtM setzt indes nicht voraus, dass es zu einer tatsächlichen Übergabe des BtM kommt oder dass Sie den Umsatz mit BtM durch Ihr Tun auch tatsächlich gefördert haben.

Besonderheit bei Handeltreiben mit BtM: vorgelagerte Vollendungsstrafbarkeit
Vollendetes Handeltreiben mit BtM -und nicht nur ein Versuch- beginnt bereits, wenn man Ihnen eine auch nur irgend ernsthafte Verkaufsverhandlung über BtM nachweisen kann!