Meistgestellten Fragen von Angehörige und Freunde

 

FAQ

Besuch in der JVA - was ist zu beachten?

Besuch bei Freund, Mann, Lebensgefährten, Sohn, Angehörigen oder Bekannten in der JVA bei Untersuchungshaft – was beachten?

In aller Regel wird bei Ihrem Besuch bei Ihrem Angehörigen in der JVA das Gespräch zwischen Ihnen optisch und inhaltlich von einem Beamten überwacht.
Daher sollten Sie auf keinen Fall über den Tatvorwurf sprechen. Vermeiden Sie bitte auch Berührungen, da Ihnen anderenfalls unterstellt werden kann, dass Sie Ihrem Angehörigen verbotene Gegenstände, insbesondere Geld oder Drogen übergeben.
Daneben müssen Sie das Gespräch zwischen Ihrem Angehörigen und Ihnen in deutscher Sprache führen. Sofern Ihnen dies nicht möglich ist, benötigen Sie einen gerichtlich vereidigten Dolmetscher.
Je nachdem, in welcher JVA sich Ihr Angehöriger befindet, kann es erforderlich sein, dass wir für den Dolmetscher ebenfalls eine Besuchserlaubnis beantragen müssen. Sprechen Sie mich hierauf am besten an. Die Kontaktdaten von Dolmetschern erhalten Sie auch von dem Gericht oder/ und der JVA.
Für den Besuch Ihres Angehörigen in der JVA benötigen Sie weiter ein gültiges Ausweisdokument, welches Sie dort vorzeigen müssen.
Es wird für die Dauer Ihres Besuchs bei Ihrem Angehörigen in der Regel seitens der JVA einbehalten.
Weiter müssen Sie sich einer Personenkontrolle unterziehen; d.h., Sie werden körperlich abgetastet und Ihre Taschen werden untersucht.

Wäsche, Kleidung in die JVA bringen?

Nach vorheriger Genehmigung durch die JVA können Sie Ihrem Angehörigen seine persönliche Kleidung und Wäsche durch Abgabe in der JVA bringen und seine jeweilige Schmutzwäsche in Empfang nehmen.
Beachten Sie daneben auch hier bitte das für Kleidung und Wäsche geltende Infoblatt der jeweiligen JVA. Gerne bin ich Ihnen auch hier behilflich.
Der Wäschetausch muss allerdings teilweise vorher genehmigt werden. Dies können Sie durch telefonische Anfrage bei der JVA abklären.

Darf ich meinem Angehörigen Pakete in die JVA schicken?

Möchten Sie für Ihren Angehörigen ein Paket abgeben, können Sie dies am Empfang der jeweiligen JVA tun oder dieses schicken.
Hierzu benötigen Sie in den meisten JVAs eine Paketmarke, die Ihr Angehöriger Ihnen vorab zukommen lassen muss. Versehen sie sodann das Paket mit der Paketmarke.
Beachten Sie daneben bitte das für Pakete geltende Infoblatt der jeweiligen JVA.
Denn dort bestimmt die jeweilige JVA Größe, Schwere und zulässigen Inhalt des Pakets. Gerne bin ich Ihnen hier auch behilflich.
Bevor das Paket Ihrem Angehörigen indes ausgehändigt wird, wird es von den Vollzugsbeamten auf etwaige verbotene Gegenstände kontrolliert.

Angehörige, Freunde besuchen in der JVA?

Wann kann ich meinen Mann oder Angehörigen in der JVA besuchen?

 

Sie können Ihren Mann oder Angehörigen in der JVA besuchen, sobald Sie eine Besuchserlaubnis (Sprechschein) haben und mit der jeweiligen JVA einen Besuchstermin vereinbart haben. Die Kontaktdaten, bzw. Links etlicher JVAs habe ich auf meiner Homepage für Sie zusammengestellt

 

Wie lange darf ich meinen Mann oder Angehörigen in der JVA besuchen?

 

Sie haben das Recht, Ihren Mann oder Angehörigen zweimal monatlich für die Dauer von jeweils 60 Minuten besuchen. Allerdings variieren die Besuchsmodalitäten von JVA zu JVA.
Zu diesem Besuch dürfen Sie 2 weitere Personen, auch Kinder, mitnehmen. Diese Personen benötigen ebenfalls eine Besuchserlaubnis.
Unter Umständen können Ihnen u.a. dann, wenn Sie eine sehr lange Anreise für den Besuch haben, durch entsprechenden Antrag beim Haftrichter auch Besuche außerhalb des engen zeitlichen Rahmens der Vollzugsanstalten sprechen.

 

Was darf ich meinem Mann, Lebensgefährten, Sohn oder Angehörigen beim Besuch in die JVA mitbringen?

 

Grundsätzlich dürfen Sie Ihrem Angehörigen beim Besuch in der JVA nichts direkt übergeben. Sie haben jedoch die Möglichkeit, für Ihren Angehörigen Pakete, Kleidung und Wäsche in der JVA abzugeben. Daneben können Sie ihm Geld für den dortigen Einkauf überweisen. Beim Besuch selbst erlauben die meisten JVAs, dass Sie Gegenstände zum sofortigen Verzehr wie Getränke, Tabak, Schokolade und Knabbereien im Gegenwert von € 10,00 – € 15,00 übergeben. Diese Gegenstände müssen Sie direkt in der JVA vor dem Besuch –in der Regel an einem Automaten- erwerben

Wie bekomme ich eine Besuchserlaubnis (Sprechschein)?

Nach vorheriger Genehmigung durch die JVA können Sie Ihrem Angehörigen seine persönliche Kleidung und Wäsche duGerne bin ich Ihnen als Anwalt dabei behilflich, eine Besuchserlaubnis (Sprechschein) zum Besuch bei Ihrem Mann oder Angehörigen zu erhalten.
Haben Sie die Absicht, Ihren Angehörigen in der JVA mehrfach zu besuchen, besteht zudem die Möglichkeit einer Dauerbesuchserlaubnis.
Denn grundsätzlich haben Sie das Recht, Ihren Angehörigen in der Untersuchungshaft besuchen.
Wird die Erteilung der Besuchserlaubnis ausnahmsweise versagt, können wir hiergegen das Rechtsmittel der Beschwerde einlegen.

Die Besuchserlaubnis wird, je nach Bundesland, vom zuständigen Staatsanwalt oder Richter auf schriftlichen Antrag hin ausgestellt. rch Abgabe in der JVA bringen und seine jeweilige Schmutzwäsche in Empfang nehmen.
Beachten Sie daneben auch hier bitte das für Kleidung und Wäsche geltende Infoblatt der jeweiligen JVA. Gerne bin ich Ihnen auch hier behilflich.
Der Wäschetausch muss allerdings teilweise vorher genehmigt werden. Dies können Sie durch telefonische Anfrage bei der JVA abklären.

Angehörigen, Freund Geld in die JVA überweisen?

Wie kann ich meinem Mann oder Angehörigen Geld in die JVA überweisen?

Damit Ihr Mann oder Angehöriger in der JVA Nahrungsmittel, Tabak und Körperpflegemittel im dortigen Einkauf für Gefangene erwerben kann, können Sie Ihm Geld in die JVA auf sein bei der JVA geführtes Anstaltskonto überweisen.
Die Bankverbindungen der jeweiligen JVAs können Sie in den Infoblättern der jeweiligen Anstalt entnehmen; gerne können Sie mich als Anwalt auch hierauf ansprechen.
Wesentlich ist, dass Sie im Verwendungszweck der Überweisung den vollen Namen sowie das Geburtsdatum Ihres Angehörigen angeben.

Briefwechsel, Anrufe mit Angehörigen in Untersuchungshaft?

Kann ich meinem Mann oder Angehörigen in der Untersuchungshaft Briefe in die JVA schreiben oder ihn anrufen?

 

Anrufe:

 

Leider besteht während der Untersuchungshaft selten die Möglichkeit, mit dem Beschuldigten zu telefonieren. Ausnahmen lassen sich vereinzelt durch einen Antrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft erreichen; etwa dann, wenn Sie aufgrund großer räumlicher Entfernung oder Krankheit nicht oder nur sehr erschwert die Möglichkeit haben, Ihren Angehörigen oder Bekannten in der JVA zu besuchen.

 

Briefe:

 

Hingegen können Sie mit Ihrem Angehörigen auch während der Untersuchungshaft unbegrenzt Briefe wechseln. Doch Achtung: sämtliche Briefe, die Sie an Ihren Angehörigen senden oder dieser an Sie sendet, werden von dem jeweils zuständigen Staatsanwalt oder Haftrichter vor ihrer Weiterleitung gelesen. Nicht in deutscher Sprache geschriebene Briefe werden zudem noch von einem Dolmetscher übersetzt.
Dies erklärt die extrem lange Postlaufzeit bei der Korrespondenz mit Inhaftierten. Auch können die Briefe seitens der Staatsanwaltschaft bzw. dem Haftrichter beschlagnahmt werden, wenn die Briefe Inhalte zu dem in Frage stehenden Tatvorwurf enthalten. Tauschen Sie sich daher in Ihren Briefen bitte niemals zu dem Tatvorwurf aus, auf dem die Untersuchungshaft beruht!

Mann oder Angehöriger in Haft - was kostet mich der Anwalt?

Wird Ihr Mann oder Angehöriger verhaftet, steht ihm bereits nach dem Gesetz und unabhängig von seinen Vermögensverhältnissen ein Anwalt zu.
Dabei kann Ihr Mann oder Angehöriger darauf hinwirken, dass ich ihm als Anwalt seines Vertrauens als „Pflichtverteidiger“ (sog. notwendige Verteidigung) vom Haftrichter beigeordnet werde.
In diesem Fall entstehen Ihrem Angehörigen bzw. Ihnen zunächst keine Anwaltskosten. Würde Ihr Angehöriger jedoch später nicht freigesprochen, wird die Staatskasse versuchen, die Anwaltskosten von ihm zurückzuerhalten.
Daher ist es wesentlich, dass Sie umgehend nach der Festnahme Ihres Mannes oder Angehörigen Kontakt mit mir als Anwalt aufnehmen.
Denn dann kann ich beim Haftrichter für Ihren Angehörigen beantragen, dass ich ihm als Verteidiger beigeordnet werde.
Anderenfalls wird der Haftrichter einen Verteidiger nach Wahl des Gerichts für Ihren Angehörigen auch gegen dessen ausdrücklichen Willen (!) bestellen, der zumeist nicht die Interessen Ihres Angehörigen, sondern vielmehr die Interessen des Gerichts nach einer schnellen Aussage und Verurteilung wahrnimmt.

In welcher JVA ist mein Mann, Sohn, Angehöriger oder Bekannter?

Gerne kläre ich für Sie als Anwalt bei der Staatsanwaltschaft bzw. dem Haftrichter, in welcher Justizvollzugsanstalt (JVA) sich Ihr Angehöriger aktuell befindet. Welche JVA im Falle Ihres Angehörigen zuständig ist, bestimmt sich nach dessen Alter und Geschlecht und ist im jeweiligen Vollstreckungsplan der einzelnen Bundesländer geregelt. Auch ist es teilweise möglich, die Verlegung Ihres Mannes oder Angehörigen in eine räumlich näher gelegene JVA zu erreichen. Sprechen Sie mich hierauf gerne an!

Haftbefehl gegen Angehörigen in Vollzug – wie können Angehörige helfen?

Haftbefehl gegen Ehemann, Sohn oder Angehörigen in Vollzug – wie können Sie selbst als Angehöriger helfen?
Bis Sie selbst eine Besuchserlaubnis zum Besuch bei Ihrem Angehörigen erhalten, können Sie mit Ihrem Angehörigen über mich als Anwalt und Strafverteidiger in Kontakt bleiben. Hilfreich für ihn ist zumeist, dass Sie ihn als vertraute Person sowie ich ihn als Anwalt möglichst schnell in der Haft besuchen.

Haftbefehl gegen Angehörigen in Vollzug – wie hilft mein Anwalt?

Haftbefehl gegen Ehemann, Sohn oder Angehörigen in Vollzug – wie hilft mein Anwalt?

Gegen den Haftbefehl kann ich als Anwalt eine mündliche Haftprüfung beantragen oder Haftbeschwerde einlegen.
Zumeist bietet sich an, mündliche Haftprüfung zu beantragen.
Wird Haftprüfung beantragt, muss der Haftrichter innerhalb der auf den Antrag folgenden 14 Tage einen mündlichen Termin anberaumen.
Diese Haftprüfung ist sehr bedeutsam, da ich hier als Anwalt weitere Argumente gegen den Tatvorwurf und die Haftgründe vortragen kann; insbesondere auch zu den Lebensverhältnissen des Beschuldigten Ausführungen machen kann.
So bestehen insbesondere dann, wenn der Beschuldigte über ein stabiles soziales Umfeld, einen festen Wohnsitz und Arbeitsplatz verfügt, gute Chancen, dass der Anwalt die Aufhebung oder zumindest Außervollzugsetzung des Haftbefehls für den Beschuldigten erreicht.
Häufig besteht auch die Möglichkeit, die Haftfrage in einem persönlichen Gespräch zwischen Anwalt und Staatsanwalt bzw. Haftrichter zu Gunsten Ihres Angehörigen zu entscheiden.
Dagegen erfolgt die Haftbeschwerde im schriftlichen Verfahren. Sie bietet sich dann an, wenn der Haftbefehl von Anfang an rechtswidrig ist und auf falschen Voraussetzungen beruht.

Haftbefehl gegen Angehörigen in Vollzug – wie hilft mein Anwalt?

Haftbefehl gegen Ehemann, Sohn oder Angehörigen in Vollzug – wie hilft mein Anwalt?

Gegen den Haftbefehl kann ich als Anwalt eine mündliche Haftprüfung beantragen oder Haftbeschwerde einlegen.
Zumeist bietet sich an, mündliche Haftprüfung zu beantragen.
Wird Haftprüfung beantragt, muss der Haftrichter innerhalb der auf den Antrag folgenden 14 Tage einen mündlichen Termin anberaumen.
Diese Haftprüfung ist sehr bedeutsam, da ich hier als Anwalt weitere Argumente gegen den Tatvorwurf und die Haftgründe vortragen kann; insbesondere auch zu den Lebensverhältnissen des Beschuldigten Ausführungen machen kann.
So bestehen insbesondere dann, wenn der Beschuldigte über ein stabiles soziales Umfeld, einen festen Wohnsitz und Arbeitsplatz verfügt, gute Chancen, dass der Anwalt die Aufhebung oder zumindest Außervollzugsetzung des Haftbefehls für den Beschuldigten erreicht.
Häufig besteht auch die Möglichkeit, die Haftfrage in einem persönlichen Gespräch zwischen Anwalt und Staatsanwalt bzw. Haftrichter zu Gunsten Ihres Angehörigen zu entscheiden.
Dagegen erfolgt die Haftbeschwerde im schriftlichen Verfahren. Sie bietet sich dann an, wenn der Haftbefehl von Anfang an rechtswidrig ist und auf falschen Voraussetzungen beruht.

Mein Angehöriger ist verhaftet – wie hilft der Anwalt?

Wird Ihr Angehöriger von der Polizei vorläufig festgenommen, muss er spätestens bis zum Ende des auf die Festnahme folgenden Tages dem Haftrichter vorgeführt.
Der Haftrichter entscheidet sodann, ob der Haftbefehl gegen Ihren Mann, Angehörigen oder Bekannten aufrechterhalten bleibt, in Vollzug gesetzt wird oder außer Vollzug gesetzt wird.
Je nachdem bleibt Ihr Mann oder Angehöriger in Haft oder wird aus dem Gewahrsam entlassen. Bleibt er in Haft, wird er in die zuständige Justizvollzugsanstalt (JVA) gebracht.
Bei der Haftvorführung wird der Haftrichter Ihren Mann oder Angehörigen zu dem ihm gemachten Tatvorwurf befragen.
Spätestens jetzt ist es von entscheidender Bedeutung, dass sich Ihr Mann oder Angehöriger mit mir als Anwalt beraten kann. Nur ein Anwalt erhält Akteneinsicht.
Auf keinen Fall sollte Ihr Mann oder Angehöriger Angaben zum Tatvorwurf machen, ohne sich zuvor vertrauensvoll mit mir bzw. einem anderen spezialisierten Anwalt seines Vertrauens beraten zu haben.
Häufig kann ich als erfahrener Anwalt so verhindern, dass gegen Ihren Mann oder Angehörigen weitere Haft vollstreckt wird.

Verhaftung - U-Haft - Was tun als Angehöriger?

Ihr Ehemann, Ihr Freund, Ihr Sohn oder ein anderer Angehöriger oder Bekannter wurde verhaftet und befindet sich in Untersuchungshaft – was tun?

Wurde Ihr Ehemann, Ihr Freund, Ihr Sohn, ein anderer Angehöriger oder Bekannter festgenommen und befindet sich in Polizeigewahrsam oder bereits in Untersuchungshaft, ist dringendes Handeln und Abhilfe erforderlich!
Bitte nehmen Sie in diesem Fall umgehend auch am späten Abend oder nachts Kontakt mit mir unter meiner Büronummer 0621 33 58 356 auf und teilen Sie meinem Sekretariat mit, dass Ihr Angehöriger oder Bekannter gerade verhaftet wurde.
Nur so können wir sicher gehen, dass wir noch rechtzeitig die entscheidenden Weichen für das Verfahren stellen können. Auf diese Weise können wir verhindern, dass Ihr Ehemann, Lebensgefährte oder Angehöriger Angaben zu dem Tatvorwurf macht.
Denn regelmäßig nutzen Polizei und Staatsanwaltschaft diese Schocksituation für den Beschuldigten und sein Umfeld, um den Beschuldigten zu verhören und sich auf eine Beschuldigtenvernehmung einzulassen.
Regelmäßig erreichen Polizei und Staatsanwaltschaft mit dem Versprechen, der Beschuldigte komme frei, wenn er Angaben macht, dass der Beschuldigte von seinem Schweigerecht keinen weiteren Gebrauch macht.
So macht der Beschuldigte in Abwesenheit eines Anwalts und ohne Akteneinsicht bei der Polizei, spätestens beim Haftrichter bei seiner Beschuldigtenvorführung am Folgetag, Angaben zum Tatvorwurf, die er im weiteren Verlauf des Strafverfahrens bereut.
So aber kann ich bei der Haftvorführung vor dem Haftrichter darlegen, dass in der Person Ihres Angehörigen kein Haftgrund, insbesondere nicht Fluchtgefahr oder Verdunkelungsgefahr vorliegt.
Daneben verhindern Sie auf diese Weise, dass das Gericht Ihrem Angehörigen einen Anwalt als sog. notwendigen Verteidiger bestellt, den weder Ihr Angehöriger noch Sie frei gewählt haben.
Denn leider vertritt ein vom Gericht auserwählter Anwalt oft eher die Interessen des Gerichts (das ihn bezahlt und von dem sie sich weitere „Mandanten“ erhofft) anstelle der Interessen des Beschuldigten.
Zudem lässt sich so bereits häufig bei der Haftvorführung beim Haftrichter erreichen, dass der Haftbefehl nicht erlassen oder gegen Meldeauflage oder Kaution außer Vollzug gesetzt wird.