Ecstasy, XTC, Extasy, Adam, Cadillac, E, Essence, Eve

„Ecstasy“ umfasst die Amphetamine MDMA (3,4-Methylen- Dioxy- Methamphetamin), MDA (3,4 Methyldioxyamphetamin), MDEA (3,4-Methylen- Dioxy- Ethylamphetamin) und MBDB (Methyl- Benzo- Dioxol- Butanamin o. N-Methyl-1-2- Butanamin) und wird als Pille geschluckt.

Ecstasy macht zunächst euphorisch, indem es eine höhere Ausschüttung von Serotonin, Dopamin und Noradrenalin auslöst und zudem bewirkt, dass insbesondere Serotonin im synaptischen Spalt verbleibt. Zugleich wirkt Ecstasy v.a. bei höheren Dosen halluzinatorisch. Die „Kehrseite“ sind Übelkeit und Schwindel, Muskelkrämpfe und Verfolgungswahn; Langzeitfolgen die Versteifung der Gesichtsmuskeln und Blutdruckabfall.

 

Ecstasy und Nachweiszeit
Ecstasy ist im Urin bis zu 4 Tagen, im Haar bis zu 3 Monaten nachweisbar.

 

nicht geringe Menge Ecstasy
eine nicht geringe Menge Ecstasy (MDA,MDMA,MDE,MDEA bei 30 g Base, entsprechend 250 KE. Das bedeutet, eine „nicht geringe Menge“ bei Ecstasy-Tabletten liegt vor, wenn der Wirkstoff MDE bzw. MDMA) mit mindestens 30 Gramm MDE-Base bzw. MDMA-Base in den zu beurteilienden Ecstasy-Tabletten, vorliegt. Dabei entsprechen 30 Gramm MDE-Base 35 Gramm MDE-Hydrochlorid (BGHSt 42, 255; BGH, Beschluss vom 09.11.2001 – 3 StR 394/01).
Eine „nicht geringe Menge“ bei MDMA liegt ebenfalls vor bei mindestens 30 Gramm MDMA-Base (BGH, Beschluss vom 18.04.2002 – 3 StR 83/02 – ).